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Unter den Linden
Berlins Straße "Unter den Linden", ist eine der bekanntesten und belebtesten Straßen.
Auf 1,4 Kilometer Länge reihen sich zwischen Schlossbrücke und Pariser Platz mit dem Brandenburger Tor bedeutende Baudenkmäler sowie Hotels, Botschaften, Cafes, Restaurants und Touristenläden. Im Schnitt ist der Boulevard mit der charakteristischen Mittelpromenade mit den langen Lindenreihen etwa 60 m breit.
Unter den Linden
Unter den Linden
Seit 1573 war hier ein kurfürstlicher Reit­weg, ab 1647 ließ der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm die Lindenallee anle­gen.
Nördlich der Straße entwickelte sich die als Berliner Vorstadt angelegte
Dorotheenstadt.
Prunkvollere Gebäude wurden erst im 18. Jahrhundert gebaut, Gebäude, wie die Alte Bibliothek, das königliche Opern­haus, das Prinz-Heinrich-Palais (heute Humboldtuniversität) und Hedwigskathe­drale, entstanden ab 1740 auf Initiative von Friedrich II., um sein
"Forum Friderizianum" zu verwirklichen.
Unter den Linden
Schlossbrücke
Die Schlossbrücke entstand 1822 - 1824 nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel anstelle einer hölzernen Brücke, um einen harmonischen Übergang vom Königsschloss zu den anderen Prunkbauten zu schaffen. Im Eisengeländer sind Seepferde, Delphine und Tritone (griechische Meeresgötter) verkörpert.
Zeughaus
Das ehemalige Zeughaus gilt eines der schönsten deutschen Barockbauwerke. Es wurde 1695 bis 1706 errichtet und 1730 als Waffenarsenal übergeben. Es beherbergt das Deutsche Historische Museum.
Pariser Platz
Der Platz wurde 1735 angelegt. Bedeutendstes Bauwerk ist das Wahrzeichen Berlins, das Brandenburger Tor, 1791 gebaut.
Historische Gebäude der Vorkriegszeit wurde im Umfeld des Pariser Platzes nachgebaut, wie das 1997 neu eröffnete Hotel Adlon.


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