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Der Strand ist für die Fototechnik eine Gefahr. Der feine Sand, das Meerwasser und die salzhaltige Luft können der Kamera schaden, die Sonnenglut kann die Fotokamera übermäßig aufheizen.
Lichtsituation richtig einschätzen
Bei Strandaufnahmen ist wichtig, dem Hauptmotiv größtmögliche Beachtung zu schenken. Gerade das scheinbar "Superfotolicht" am Urlaubsstrand verführt dazu, die Lichtsituation falsch einzuschätzen. Wer sich auf die Automatik seiner Kamera verlassen hat, ärgert sich nicht selten über die entsetzlichen Bilder, die später daraus geworden sind: Die Sonne verspiegelte das Objektiv, Gesichter von Personen sind vom Schatten so dunkel, das nichts zu erkennen ist oder der Licht-Schatten-Kontrast zwischen zwei Gesichtshälften ist so krass, dass er entstellend wirkt.
Personen mit zusammengekniffenen Augen sind nicht schön.
Gerade bei den beliebten Urlaubsfotos vom Strand muss man die Aufnahmesituation besonders gut checken, hinsichtlich Sonnenstand und Belichtungsmessung.
Stimmungen einfangen
"Eingefrorene" Bewegungen verhindern eine charakteristische Bildstimmung. Damit die Bewegung des Wassers oder die Stimmung, die am Ort durch Wind und Sturm besteht, auch auf dem Bild zu zeigen, empfiehlt sich eine längere Belichtungszeit von 1/30 oder 1/60 Sekunde.
Gute Aufnahmen gelingen auch durch das Einbeziehen von Reflexionen (See) oder Bewegungen (Wellen) in die Bildgestaltung aber auch durch das Einfangen der natürlichen Stimmung (Wasser und Wolken, Abendsonne und Horizontlinie).
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