1996 eingeführtes Fotosystem, umschließt die ganze Kette vom Aufnahmefilm über APS-Fotoapparate bis zur Labortechnik. Gegenüber den herkömmlichen Filmen wird das APS durch ein kleineres Filmformat und eine kleinere Filmpatrone gekennzeichnet. Zusätzlich ist eine Magnetschicht zur Speicherung der Aufnahmedaten, die im Fotolabor ausgelesen werden, vorhanden.
In der Regel sind die APS-Kameras klein und handlich. Ein weiterer Vorzug ist die Wahlmöglichkeit zwischen drei Aufnahmeformaten bei jeder einzelnen Aufnahme: C, wie Classic (im Seitenverhältnis 2:3), H als Vollformat und als Panoramaformat P (Seitenverhältnis 1:3).
Der entwickelte Film wird in der Patrone aufbewahrt. Zu jeder Patrone gehört ein Index-Print mit der entsprechenden Identifikationsnummer.
APS-Kameras haben inzwischen von kleinen Digitalkameras ernsthafte Konkurrenz bekommen.
Kleinbildkamera
Kenzeichnend für diesen Kameratyp ist der Kleinbildfilm 135 mit Perforation. 1913 wurde der Prototyp der ersten Leica-Kamera von Oskar Barnack entwickelt, doch aufgrund des Krieges wurde die "Leica" erst 1923 in einer Kleinserie und ab 1924 für den Markt hergestellt. Man verwendete als Aufnahmematerial beidseitig perforierten 35 mm-Kinofilm und das 24 x 36 mm Negativformat, wie wir es heute noch kennen. Dieser neue Kameratyp fand schnell Zuspruch und die "Leica" gilt als "Urmutter" aller Kleinbildkameras.
DX-Codierung
Elektronischer Strichcode auf Filmpatronen von Kleinbildfilmen zur automatischen Produkterkennung durch die Fotokamera, bestehend aus den elektrisch leitenden silberfarbenen Feldern sowie den nicht leitenden schwarzen Steuerfeldern. Der Strichcode enthält Angaben zur Filmsorte, Filmempfindlichkeit, Hersteller sowie Hinweise zur Verarbeitung.