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Kaysersberg
Das Stadtbild der etwa 3000 Einwohner zählenden, an Weinbergen im Tal der Weiss, gelegenen Stadt wird von alten Häusern, die auch vom einstigen Reichtum künden, geprägt.
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Das Rathaus (1604) und Bürgerhäuser mit prächtigen Renaissancefassaden aus dem 16. und 17. Jahrhundert stehen in der Hauptstraße von Kaysersberg, der Rue General de Gaulle.
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Sehenswert ist die Pfarrkirche Saint-Croix mit einem schönen romanischen Westportal und dem Hochaltar von 1518, geschaffen von Hans Bongart aus Colmar.
Ein Anziehungspunkt für Besucher ist die 450 Jahre alte Weiss-Brücke, mit der malerischen Aussicht auf Fluss und Häuser.
Überragt wird Kaysersberg von der Ruine der einst mächtigen staufischen Kaiserburg, zu der man hinauf steigen kann. Die Burg wurde im 12. Jh. von Friedrich II. von Hohenstaufen errichtet und 1632 im Dreißigjährigen Krieg von den Schweden zerstört.
Im Mittelalter war Kaysersberg freie Reichsstadt und gehörte seit 1354 zum elsässischen Zehnstädtebund.
Der Münsterprediger und Reformator Johannes Geiler (1445 - 1510) stammt aus Kaysersberg.
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Auch der Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer (1875 - 1965) ist ein Sohn der Stadt. Sein Geburtshaus, in dem ein kleines Museum eingerichtet ist, steht in der Rue General de Gaulle 126. Im angrenzenden Park steht eine Büste als Denkmal für den berühmten Arzt und Theologen.
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