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Schloss de Blois
Der große Schlossbau dominiert im Zentrum der Stadt. Für fast einhundert Jahre, von 1498, als mit Ludwig XII. erstmals ein Spross aus dem Hause Orleans König Frankreichs wurde, bis zum Jahr 1589, in dem König Heinrich III. in Saint-Cloud erdolcht wurde, schlug hier das Herz Frankreichs, hier lebten und herrschten Heinrich II., Katharina von Medici und die drei Könige, ihre Kinder.
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Der Herzog von Guise wurde am 23. Dezember 1588 in den Königsgemächern von Schloss Blois heimtückisch ermordet.
Katharina von Medici starb am 5. Januar 1589 auf Chateau de Blois im königlichen Schlafzimmer.
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Das dieses Schloss etwas besonderes ist, spüren Besucher bereits beim durchschreiten des spätmittelalterlichen Schlossportals.
Das Schloss von Blois ist ein Gebäudekomplex, der einzigartig die französische Architektur von der Gotik, über die Spätgotik und Renaissance bis zum Klassizismus repräsentiert.
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Vom ehemaligen Schloss der Grafen von Blois ist nur noch das Gebäude mit dem Saal der Generalstände vorhanden. Es ist der größte gotische Saal aus dem 13. Jh. in Frankreich.
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Das Backsteingebäude von Ludwig XII., zwischen 1498 und 1503 errichtet, repräsentiert den spätgotischen Stil.
Im Flügel Ludwig XII. befindet sich das Museum der Schönen Künste.
Franz I. ließ 1515 bis 1520 den mittleren Flügel mit der großen Außentreppe bauen.
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Der jüngste Flügel, der mit der Bogengang-Fassade, wurde 1635 bis 1638 für Gaston de Orleans (Ludwig XIII. Bruder) gebaut und gilt als Meisterwerk der französisch-klassizistischen Architektur. Er besticht auch durch das imposante Treppenhaus.
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Zum Gebäudeenxemple gehört im weiteren die 1508 geweihte Kapelle Saint-Calais.
Schloss Blois ist seit 1810 in städtischem Besitz, seit 1841 historisches Denkmal und erlebte unter Leitung von Fèlix Duban von 1845-69 eine erste große Restauration.
Bilder
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