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Seebad Heringsdorf
Als eines der größten Seebäder Usedoms präsentiert sich der Badeort mit noblen Villen im prachtvollen Bäderstil, oft in Parkanlagen, aus der Kaiserzeit.
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Die neue Seebrücke ragt 508 Meter in die Ostsee. Am Brückenkopf mit dem pyramidenförmigen Pavillon legen Ausflugsschiffe an, und Besucher haben einen sehr schönen Blick auf Heringsdorf sowie zu den benachbarten Kaiserbädern Ahlbeck und Bansin.
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Die 1995 gebaute neue Seebrücke beginnt mit einer überdachten Shoppingmeile. Hier befinden sich neben vielen Läden auch ein Kino und eine Tanzbar sowie Ferienwohnungen in den oberen Etagen.
Heringsdorf ist wohl das älteste Seebad auf Usedom. Heringsdorf hatte bereits 1825 seine erste Badesaison. Einst ein altes namenloses Fischerdörfchen, begann hier 1825 zaghaft das Badeleben auf Usedom. 1826 entstanden erste Logierhäuser und die Badeanstalt.
Lange Zeit traf sich hier der Adel und wer sonst noch Geld hatte, Heringsdorf galt sogar als Nizza an der Ostsee.
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1871 wurde die Aktiengesellschaft Seebad Heringsdorf gegründet, viele Hotels, Pensionen und Gasthäuser entstanden, und 1879 erhielt Heringsdorf den Bäderstatus. Seit 1894 gibt die Bahnverbindung.
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Heringsdorf ist prachtvoller doch eher ruhiger als die Nachbarbäder. Der Heringsdorfer Strand ist breit und feinsandig.
Bilder
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