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SPREEWALD Der Spreewald ist jedes Jahr Ziel für mehr als eine halbe Million Urlauber und Tagestouristen. Die beliebten Kahnfahrten beginnen im April, erreichen zu Pfingsten einen Höhepunkt und enden im Oktober. Die Kahnfährleute staken ihre Gäste über die zahllosen Wasserläufe, Kanäle, und Fließe durch den Spreewald. Angefangen hat es 1880, als die ersten Ausflugsgesellschaften in den Spreewald fuhren. |
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Spreewald
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Der Spreewald ist eine ca. 75 km lange und maximal 15 km breite reizvolle Niederungslandschaft, landschaftlich und kulturell einzigartig. Selten gewordene Tiere und Pflanzen gibt es hier. Um diese reiche Kulturlandschaft zu bewahren, besteht seit 1990 ein 484 Quadratkilometer großes UNESCO-Biosphärenreservat.
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Der Oberspreewald, der bei der Gemeinde Burg beginnt und bis Lübben reicht, wird von der verwilderten Spree und der ihr zufließenden Marxe geprägt.
Unterhalb von Lübben teilt sich die Spree erneut in mehrere Läufe und der Unterspreewald beginnt - Dauergrünland, Hochwald und Äcker bestimmen hier die Landschaft.
Im Spreewald dominiert der Gemüseanbau: Gurken, Meerrettich, Zwiebeln u.a., werden unter dem Namen Spreewälder Produkte angebotenen. Die beliebten Köstlichkeiten werden von den Besuchern auch gern mitgenommen.
Seit dem 6. Jh. Leben im Spreewald die Sorben, pflegen ihr Brauchtum und zeigen sich zuweilen in ihren prächtigen Trachten.
Gegenwärtig gibt es ungefähr 15 Abfahrtstellen für Spreewaldkähne.
Verschiedene Kahntouren sind möglich, es gibt kurze Fahrten und auch romantische Tagesfahrten.
Die Schleusenarbeit erfolgt auf freiwilliger Basis durch die Schleusenwärter - als Dank hinterlassen ihnen die Fahrgäste einige Kleingeldmünzen auf dem Schleusenrand.
Der Spreewald liegt nur ca. 100 km südöstlich von Berlin, nahe der A13 Berlin - Dresden oder der A15 Dreieck Spreewald - Forst.
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